Europas höchstes Gericht hat bestätigt: Wer bei Anbietern gespielt hat, die gegen nationale Vorschriften verstoßen, kann unter Umständen seine Verluste geltend machen.
Personen, die Online-Glücksspielplattformen genutzt haben, die möglicherweise ohne gültige Lizenz oder behördliche Genehmigung betrieben wurden – insbesondere wenn sie Verluste, einbehaltene Auszahlungen, Kontoschließungen oder unzureichende Maßnahmen zum Spielerschutz erlebt haben – sollten prüfen, ob Gründe für eine rechtliche Überprüfung vorliegen könnten.
Personen, die erhebliche finanzielle Verluste über Online-Glücksspielplattformen erlitten haben, sollten prüfen lassen, ob ihre Aktivitäten unter rechtswidrigen regulatorischen Bedingungen stattgefunden haben.
Bestimmte Glücksspielaktivitäten, die vor den jüngsten regulatorischen Änderungen stattgefunden haben, könnten heute einer verstärkten rechtlichen Prüfung unterliegen.
Es kann vorkommen, dass einige Online-Anbieter ihre Dienste erbracht haben, ohne über die in bestimmten Ländern erforderlichen Lizenzen oder behördlichen Genehmigungen zu verfügen.
Im April 2026 bestätigte der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH), dass das EU-Recht Verbraucher nicht daran hindert, Ansprüche im Zusammenhang mit Glücksspielverlusten geltend zu machen, die durch Anbieter verursacht wurden, die gegen nationale Glücksspielbeschränkungen verstoßen haben.
Das Urteil stellte klar, dass Gerichte Spielern erlauben können, Entschädigung für Verluste im Zusammenhang mit illegal betriebenen Online-Glücksspielangeboten zu verlangen.
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